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Fallbeispiel: Baustoffriese unter Druck
Neue Preisstrategien ohne Excel


“Wir müssen die Preise nochmals senken, sonst verlieren wir
einige unserer wichtigsten Key Accounts an Zarger Bau.“
Frank Lauterbach, Vertriebsleiter des Baustoffgroßhändlers
BauHoff AG, gehen die Worte seines Geschäftsführers nicht mehr
aus dem Kopf. Lustlos scrollt er sich durch das Zahlen-Dickicht
seiner Excel-Tabellen, in der mittlerweile über 93.000 Produkte gelistet sind.
Sollten weitere Preissenkungen wirklich helfen? Bereits im letzten Quartal hat BauHoff mit niedrigeren
Preisen auf die zurückhaltende Entwicklung der Baubranche reagiert. Bis dahin mit Erfolg, denn sie
konnten ihre Kunden zumindest halten. Aber nun noch weniger Marge? Lauterbach seufzt. Nein, das
kann einfach nicht die Lösung sein – auch nicht in der Krise. Entschlossen lässt sich der Vertriebsprofi
mit seinem Geschäftsführer verbinden und kommt gleich zur Sache: „Thomas, ich habe nachgedacht.
Mit weiteren Preissenkungen bleibt uns kaum noch Marge. Und ich bin sicher, in einigen Segmenten
ließe sich die Marge halten oder vielleicht sogar verbessern, wenn wir genauer kalkulieren könnten.“
“Ich brauche kein ‚könnte' und schon gar kein ‚vielleicht', sondern eine Lösung. Und es ist deine Aufgabe,
sie zu finden.“

Mit dieser Reaktion hat Frank Lauterbach gerechnet. Genüsslich
spielt er seinen Trumpf aus. „Wir brauchen eine Software, mit der
wir eine differenziertere und präzisere Preisgestaltung vornehmen
können. Ein Freund von mir, ein erfolgreicher Key Accounter bei
einem Autoteilehersteller, hat mir sein Erfolgsrezept verraten.
Sein Unternehmen hat damit seine Marge nachhaltig stabilisieren
können.“